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„AUF DER BÜHNE WERDEN TRÄUME WAHR!“
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ARTIKEL EINS
ARTIKEL EINS ist ein Generationen und sozial übergreifendes Kultur- und Theaterprojekt mit szenischen und medialen Präsentationen und Aktionen im öffentlichen Raum der Stadt Hildesheim, in Kultur-Orten, in Medien und im WWW.
Drei Hildesheimer Berufsschulen sind am TPZ-Projekt beteiligt: Walter-Gropius-, Hermann-Nohl- und Friedrich-List-Schule. Die angehenden Erzieher/innen der Hermann-Nohl-Schule haben unter der Leitung von Sabine Grujic bereits im Herbst 2011 erste Erfahrungen mit unsichtbarem Theater in der Hildesheimer Innenstadt gemacht. Die Schüler/innen der BEK und BVJ Klassen der anderen beiden Berufsschulen haben im Januar 2012 mit den Proben für Theater und Tanz begonnen. Unter der Leitung von Annli von Alvensleben und Nicole Baumann proben die Jugendlichen wöchentlich. Ende Februar wird es dann eine Intensivprobenwoche geben.
Am 14. März ist Premiere des Stückes zu Menschenrechten und Menschenwürde in der KulturFabrik Löseke. Weitere Aufführungen finden am 15. und 16. März statt.
Archiv 2011:
Was macht Menschen im Leben glücklich und wie kann ein gutes, glückliches und gelungenes Leben aussehen?
„Glück.Wunsch“
Jugend forscht nach dem Glück mit Theater, Tanz und Radio.
am 24., 25. und 26. Februar, jeweils um 19h in der KulturFabrik Löseke.
Nach der preisgekrönten Produktion „Grenzöffnung – Wer ist Deutschland?“ und dem Vampirstück „Bissig!“ bringt das diesjährige Berufsschulprojekt des TPZ das Thema „Glück“ auf die Bühne. Und da zu den Kooperationspartnern neben dem TfN und der KulturFabrik diesmal auch Radio Tonkuhle gehört, wird parallel zu den Proben noch eine Radiosendung produziert.
Über 50 Jugendliche aus der Walter-Gropius-, der Friedrich-List- und der Herman-Nohl-Schule haben sich mit Glücksversprechen, Lebensentwürfen, persönlichen und globalen Bedürfnissen auseinander gesetzt, Freunde, Fremde und sich selbst befragt, recherchiert, diskutiert und improvisiert, und ihre Ergebnisse zu eigenen Stücken verarbeitet.
Darin werden wahre und erfundene Geschichten in Theater und Tanz umgesetzt, Lebensweisheiten einem Praxistest unterzogen, und natürlich geht auch der eine oder andere Wunsch in Erfüllung ...
Karten (9€, ermäßigt 5€, 1,50€ für MitschlülerInnen) gibt es beim TPZ unter 05121-31432 und an der Abendkasse.
Der TRAILER zu Glück.Wunsch:
GLÜCK.WUNSCH - Dokumentation:
(http://www.hildesheim-tv.de)
Historie
„Schillers Räuber“ Nach dem erfolgreichen Start mit Schillers "Räubern" (Spiegel TV berichtete), wurde in der Spielzeit 06/07 am Stadttheater Hildesheim ein zweites Theaterprojekt mit BVJ/lern der Walter-Gropius-Schule Hildesheim durchgeführt.
„Frühlings Erwachen“ Unter dem Titel: "Frühlings Erwachen" standen die Schülerinnen und Schüler im März 2007 in der Kulturfabrik Löseke und dem Stadttheater auf der Bühne.
„Cyranos Erben“
Im Juni 2008 wurde das Projekt "Cyranos Erben" auf die Bühne des großen Stadttheaters Hildesheim gebracht. Edmond Rostands (1868-1918) Klassiker wurde in ein Herzblattstudio verlegt, in dem der Graf Guiche, Christian und Cyrano "durch die Wand" um das Herz der Damen auf der anderen Seite werben. Sie stellten gemeinsam Roxane dar. Mit Cyrano als Werbetexter auf Welttournee und seiner Band "Christian und seine Kadetten" wurde der Geist des Originals auf moderne, unterhaltsame Weise in unsere Zeit übertragen.
Den ersten Teil der Aufführung im Großen Haus bestritt eine 8. Klasse der Geschwister-Scholl-Schule, den zweiten Teil eine 10. Klasse der Hauptschule Alter Markt.
„Grenzöffnung! Wer ist Deutschland?“ 2008 wurde die bewährte Kooperation um zwei weitere Hildesheimer Berufsschulen ausgedehnt, das TPZ übernahm die Trägerschaft. Drei so genannte Theaterklassen der Friedrich- List-, Walter- Gropius- und Herman- Nohl- Schule beschäftigten sich mit dem Thema „Grenzöffnung-Wer ist Deutschland?“. Es wurde Bezug genommen auf zwei im Jahre 2009 stattfindende Jubiläen: 20 Jahre Mauerfall und 60 Jahre Benennung Deutschlands in BRD und DDR. Die Grundlage für die thematische Auseinandersetzung mit nationalen Grenzen und dem Phänomen „Deutschland“ bilden diverse Texte bekannter Autor/innen, Musik- und Theaterstücke sowie historische und aktuelle Quellen. Die drei Gruppen bearbeiteten unterschiedliche Aspekte der deutschen Geschichte, die in gemeinsamen Aufführungen der KulturFabrik Löseke zusammen gefasst wurden. Die 55 beteiligten Schüler/innen brachten Erfahrung aus mehr als einem Dutzend bearbeiteten unterschiedlichen Kulturen in dieses Projekt ein.
„Bissig! Wer glaubt schon an Vampire?“ Kooperationsprojekt des Theaterpädagogischen Zentrums Hildesheim e.V. mit drei Hildesheimer Berufsschulen, der Kulturfabrik Löseke in Hildesheim und dem Theater für Niedersachsen (TfN).
Drei Klassen haben jeweils eine eigene Auseinandersetzung mit dem Thema "Vampire" gesucht und, mit Hilfe der Theater- und Tanzpädagoginnen, die vielen Ideen im Laufe des Schuljahrs zu einem Stück verarbeitet.
Die 26-köpfige ErzieherInnen-Klasse der Herman-Nohl-Schule beschäftigte sich hauptsächlich mit den historischen Hintergründen des Vampirglaubens und dem Phänomen des Aberglaubens im Allgemeinen.
Die Ergebnisse ihrer Recherchen brachte sie, in eine Rahmengeschichte verpackt, auf die Bühne.
Die Theatergruppe der Friedrich-List-Schule, bestehend aus 8 SchülerInnen verschiedener Berufsfachschul(BFS)- und Berufseinstiegsklassen (BEK), erfand eine Geschichte um ein Mädchen, das von seinen Freunden für einen Vampir gehalten und aus der Clique ausgeschlossen wird. Mittels Video, Tanz und Schauspiel entstand eine Inszenierung über Vorurteile, Faszination und die Angst vor dem Andersartigen.
Die Theaterklasse der Walter-Gropius-Schule, ursprünglich 13, später 10 SchülerInnen aus dem Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Floristik, ließ sich hauptsächlich von „Twilight“ inspirieren. Gleichzeitig flossen viele eigene Erfahrungen und Sehnsüchte der Jugendlichen in die Stückproduktion ein. Würde ich ewig leben wollen, wenn ich die Wahl hätte? Will ich immer jung sein? Muss ich das bleiben, als was ich geboren bin? Kann ich zu meiner großen Liebe stehen, wenn alle dagegen sind?
Auf Grundlage von Improvisationen und Diskussionen entstand ein Vampirstück, das gleichzeitig von Generationenkonflikten und der Überwindung kultureller Grenzen handelte.
Den Abschluss bildete ein gemeinsam getanztes Finale, in dem alle DarstellerInnen als Vampire auftraten.
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