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40 Schüler*innen der 12. Klassen der Robert-Bosch-Gesamtschule haben sich intensiv mit historischen Spuren und Schriften aus der Zeit des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Die Szenencollage „Vergessen sollen sie uns nicht“, Ergebnis dieses Rechercheprozess‘, wird ab Samstag, 15. Juni, an drei Tagen in der Rasselmania Fabrikhalle in Hildesheim gezeigt.

Zwangsarbeit, das gab es auch in Hildesheim. Firmen wie den Trillke-Werken der Robert Bosch GmbH und die Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) haben im Nationalsozialismus Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Manche dieser Unternehmen existieren noch heute.

Im Mittelpunkt des Theaterprojekts, das wir in Kooperation mit der Robert-Bosch-Gesamtschule durchgeführt hat, stehen die Geschichten der Zwangsarbeiter*innen. Besonders eindrücklich wirkte auf die beteiligten Jugendlichen, dass Zwangsarbeit sich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft abgespielt hat. Mit Klaus Schäfer vom Projekt „Vernetztes Erinnern“ wurden Erinnerungsorte in Hildesheim und Umgebung aufgesucht. Darunter der Hildesheimer Marktplatz, wo kurz vor Kriegsende noch Zwangsarbeiter*innen von der Gestapo erhängt wurden. Oder der Nordstadtfriedhof, wo eine Gedenkstätte für die Zwangsarbeiter*innen im Nationalsozialismus eingerichtet wurde.

Die Premiere von „Vergessen sollen sie uns nicht“ wird am Samstag, 15. Juni 2019 um 19.30 Uhr in der Rasselmania-Fabrikhalle, Bischofskamp 18, 31137 Hildesheim zu sehen sein. Weitere Aufführungen werden am Sonntag, 16. Juni, um 17 Uhr sowie am Montag, 17. Juni, um 11.30 Uhr in der Rasselmania-Fabrikhalle gezeigt. Der Eintritt beträgt 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. Die Rasselmania ist barrierefrei zugänglich. Leider sind die Toiletten nicht rollstuhlgerecht.

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